Stärkere und dünnere Estriche
Unsere fortschrittliche Additivtechnologie schafft stärkere und dünnere Estriche, die wertvolle Ressourcen sparen.
Risiken von schwachen Estrichen
Im modernen Bauwesen sind Festigkeit und Haltbarkeit von Estrichen ebenso entscheidend wie Schnelligkeit. Ohne den Einsatz leistungssteigernder Additive stoßen herkömmliche Zementestriche schnell an ihre technischen Grenzen. Darüber hinaus hängt die Endfestigkeit eines Estrichs weitgehend von der Qualität seiner Rohstoffe – Sand und Zement – ab, die je nach Region erheblich variieren können und oft zu uneinheitlichen und unvorhersehbaren Ergebnissen führen.
Ein Estrich mit unzureichender Festigkeit stellt ein erhebliches Risiko für jedes Bauprojekt dar. Anstatt eine zuverlässige und stabile Grundlage zu bieten, können Risse oder Verformungen auftreten, die die nachfolgenden Arbeitsprozesse erheblich behindern. Darüber hinaus müssen unbehandelte Estriche in größeren Dicken eingebaut werden, um mittleren bis schweren Belastungen standzuhalten, was wiederum die Effizienz von Fußbodenheizungssystemen verringert und die Trocknungszeiten verlängert.
Wie wir diese Herausforderungen lösen
Unsere optimierten Estrichsysteme setzen dort an, wo herkömmliche Estriche an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Während Standard-Zementestriche in der Regel maximal die Festigkeitsklasse CT-C20-F4 erreichen, steigern unsere fortschrittlichen Rezepturen die Leistung zuverlässig auf CT-C40-F6 und darüber hinaus. Dies gewährleistet eine höhere Tragfähigkeit, Dimensionsstabilität und langfristige Haltbarkeit – selbst unter anspruchsvollen Bedingungen. Schließlich kann die Estrichdicke ohne Leistungseinbußen deutlich auf ein Minimum reduziert werden. Kurze Zusammenfassung unserer optimierten Estriche:
- Nach nur 72 Stunden werden ca. 70–80 % der Endfestigkeit erreicht
- Endfestigkeitsklasse von CT-C40-F6 und darüber hinaus
- Erhöhte Oberflächenzugfestigkeit
- Die Estrichdicke kann dank der verbesserten Festigkeit deutlich reduziert werden
- Das Risiko von Rissen, Verformungen und Ähnlichem wird effektiv minimiert.
Bei Bauprojekten ist Zeit oft das teuerste Gut. Bauunternehmer, Bauherren und Kunden haben alle dasselbe Ziel: eine solide und schnelle Fertigstellung, damit das Gebäude so schnell wie möglich genutzt werden kann. Herkömmliche Zementestriche bringen jedoch eine unvermeidbare Herausforderung mit sich – die Trocknungszeit. Unbehandelt kann es Wochen, manchmal sogar Monate dauern, bis ein Standardestrich für Bodenbeläge bereit ist. Hier kommt unsere mach-Serie ins Spiel, die durch die Verkürzung der Trocknungszeiten und Bauzeiten neue Maßstäbe setzt.
Vergleich der Estrichdicke
Die erforderliche Dicke eines Estrichs wird durch seine Druck- und Biegefestigkeit sowie die zu erwartende Belastung bestimmt.
- Unbehandelte Estriche: ca. CT-C20-F4
- Bondera-modifizierte Estriche: CT-C40-F6 und höher
Gemäß DIN 18560 erfordert der Estrich eines Bauvorhabens mit einer abzutragenden Flächenlast von 5 kN/m² und einer ausgeschriebenen Estrichklasse von CT-C20-F4 eine Dicke von 75 mm.
Durch den Einsatz unserer Additive – wie mach 3 oder deka – und das Erreichen einer Festigkeitsklasse von CT-C40-F6 oder höher kann die erforderliche Estrichdicke auf 45 mm reduziert werden.
Dies entspricht einer Reduzierung von 40 %. Eine solche Optimierung gleicht nicht nur mögliche Höhenbeschränkungen aus, sondern spart auch erheblich Material – was zu geringeren Kosten und einer reduzierten CO₂-Bilanz durch den minimierten Zementgehalt führt.
Lastfalltabellen
Entdecken Sie die Möglichkeiten unserer additivverstärkten Estriche – von erhöhter Festigkeit bis zu reduzierter Dicke – und sehen Sie sich unsere drei Lastfalltabellen an.